Über mich


1967 geboren, Dipl.-Sozialpädagogin, verheiratet, 2 Hunde.

Seit ich denken kann, stand ein eigener Hund auf meiner Wunschliste ganz oben. Bis dieser Wunsch Wirklichkeit wurde und der erste eigene Hund bei mir einzog, dauerte es jedoch viele Jahre. Kaninchen, Fische, Hamster, Wellensittiche und Wüstenrennmäuse waren meine ersten tierischen Hausgenossen. Aber eigentlich wollte ich immer nur einen Hund!

Meine erste Hündin Aisha, eine Labrador-Mix-Hündin zog 1999 bei uns ein. Ich habe sie mit ca. 2,5 Jahren übernommen, da war ich bereits ihre vierte Besitzerin. Obwohl sie bis zu diesem Zeitpunkt offensichtlich keinerlei Erziehung genossen hatte, war sie dennoch von Anfang an ein absolut unproblematischer Hund. Sie war sehr freundlich zu Menschen, sozialverträglich mit Hunden, jagte nicht und war einfach mein Traumhund! Natürlich hatte sie auch ihre kleinen Schwächen (Komposthaufen, Mülleimer...), aber auch für Hunde gilt schließlich: Nobody is perfect!

Trotzdem musste Aisha vieles lernen und ich begann, mich intensiv mit dem Thema Hund auseinander zu setzen. Damals ahnte ich nicht, wie viel es über Hunde zu wissen und zu lernen gibt!

Im Jahr 2000 wurde ich Mitglied im Hundeclub Selm e.V. (heute Hundeclub Münsterland e.V. und inzwischen in Lüdinghausen angesiedelt) und seit Mitte 2001 arbeite ich dort ehrenamtlich als Trainerin in verschiedenen Gruppen.

Nachdem wir im Verein immer häufiger auch mit Problemen konfrontiert wurden, die sich auf einem Hundeplatz nicht lösen lassen und für die ein umfassenderes Training vonnöten ist, als es ehrenamtlich zu leisten wäre, gründete ich 2006 die Hundeschule Six feet.  

Wie Sie vielleicht wissen, gibt es den Beruf des Hundetrainers eigentlich gar nicht. Es gibt keine staatlich geregelte Ausbildung und die Berufsbezeichnung “Hundetrainer“ ist nicht geschützt. Jeder, der sich berufen fühlt, kann eine Hundeschule eröffnen. Er braucht dazu lediglich einen Gewerbeschein.


Trotzdem gibt es inzwischen jede Menge Möglichkeiten, sich zum “Hundetrainer“ ausbilden zu lassen. Die Angebote sind, sowohl was den zeitlichen Umfang, als auch was Inhalte, Preis und Qualität angeht, sehr unterschiedlich. Einige wenige halte ich für qualitativ gut. Da jedoch jede “Schule“ in der Regel eine bestimmte Richtung verfolgt, Hundeverhalten und –training aber eine sehr komplexe Sache und jeder Hund, jeder Mensch und jedes Team individuell verschieden ist, habe ich mich für einen anderen Weg entschieden:

Neben der vielfältigen Praxis-Erfahrung im Verein und intensivem Literaturstudium, besuche ich mehrmals jährlich Seminare, Vorträge und Workshops bei anerkannten Experten. Auf diese Weise vertiefe ich mein Wissen ganz gezielt in den für mich wichtigsten Bereichen und lerne von und mit möglichst vielen verschiedenen Hundetrainern, Verhaltenstherapeuten, Tierärzten, Biologen, Verhaltensforschern, Buchautoren usw.

Unter dem Menüpunkt Qualifikation finden Sie eine vollständige Aufzählung der von mir besuchten Veranstaltungen.

Da also jeder Hundetrainer selbst für seine Ausbildung verantwortlich ist, ist die Qualität der Angebote sowohl in Hundevereinen, als auch in Hundeschulen, sehr unterschiedlich. Informieren Sie sich also gründlich, bevor Sie sich und Ihren Hund in die Obhut eines selbsternannten Hundetrainers geben.

In den letzten Jahren hat es viele wichtige neue Erkenntnisse über Hundeverhalten gegeben, demzufolge unterscheidet sich modernes Hundetraining in zahlreichen Punkten von der Herangehens– und Sichtweise früherer Jahre. Um immer auf dem aktuellsten Stand zu sein, ist regelmäßige Weiterbildung für mich selbstverständlich.

Meine besten Lehrmeister jedoch sind meine eigenen Hunde! Aktuell leben Dori und Miro bei uns. Nach meiner wunderbaren Aisha sind diese beiden Hunde eine ganz besondere Herausforderung. Ich lerne täglich dazu und freue mich sehr, nun mit 2 Hunden leben und arbeiten zu dürfen.